Friday, September 21, 2007

Qatar - Jobie

Als der Sinkflug eingeleitet wurde, waren wir noch nicht mal ueber dem kleinen Emirat von Qatar, das wie ein kleiner Pickel in den persischen Golf sticht. Ich traue meinen Ohren nicht, als der Pilot die Temperatur ankuendigt: 31 Grad, und das morgens um 5! Doch nicht genug der Hiobsbotschaften: “Please remember that it is the holy month of Ramadan and eating and drinking is not permitted after sunrise!” Erschrocken blinzle ich nach draussen – es besteht keine Moeglichkeit den Zustand da draussen als Nacht zu deklarieren – das waers dann gewesen mit Trinken fuer die naechsten Stunden… Ich fluechte durch die morgenliche Hitze in den klimatisierten Aufenthaltsraum und widme mich wieder Frau Jolie, bis es um 8 Uhr endlich weitergeht. Im Bus zum Flugzeug aergere ich mich ueber zwei Englaenderinnen, die mit dem betupften Securitymann flirten und ihm dabei ihre Bauchnabel durch den Ausschnitt zeigen. Unmittelbar dannach lassen sie sich mit geniesserischen Toenen kaltes Wasser in die gierigen Rachen laufen - mir wird schlecht ab so viel Ignoranz und meinem eigenen Durst.
Endlich in Johannesburg! Nun bin ich schon seit 18 Stunden unterwegs und schleppe mich halbtod vor Durst durch den allzubekannten Flughafen. Geldwechseln, Trinken, Sushiessen, Einchecken, weiterfliegen.
Nach ziemlich genau 24 Stunden war ich endlich bei Klipps in ihrem Beachhouse in Uvongo. Mit dem Rauschen des Meeres schlief ich ein, schlief so tief, dass ich auch die Diebe nicht bemerkte, die mitten in der Nacht ueber die Mauer kletterten, sich die Fassade hochstemmten und durch die Gitterstaebe Franks Handy und sein Schweizer Sackmesser klauten…

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